Totengedenken

Als Deutschmeisterbund gedenken wir am Beginn des Novembers jeden Jahres zu Allerheiligen und Allerseelen der Menschen, die diese Welt schon vor uns verlassen haben, und die wir geschätzt und geliebt haben.

Auch die Milizsoldaten des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ gedenken genau in diesem Sinne am ersten Samstag im November der toten Kameraden in der nunmehr über drei Jahrhunderte währenden Geschichte der Deutschmeisterverbände. Traditionell veranstaltet der Deutschmeisterbund dieses jährliche Totengedenken beim Deutschmeisterdenkmal am Deutschmeisterplatz zwischen Schottenring und Rossauer Kaserne.

Im Rahmen des Totengedenken hat auch die Ehrenformation des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ ihren Auftritt! Sie stellt Kranzträger und Ehrenposten mit dem Sturmgewehr 58 und bildet damit den gestaltenden Teil der großen Ehrenformation des Deutschmeisterbundes mit Deutschmeistern aus drei Jahrhunderten. Zum Beginn des Totengedenkens nehmen das Deutschmeister-Schützenkorps und der Hoch- und Deutschmeister 1809 Füsilier- und Grenadiertraditionscompagnie mit Front zum Deutschmeisterdenkmal Aufstellung. Die musikalische Begleitung durch die Wiener Regimentskapelle Infanterieregiment Nr. 4 fügt sich immer wieder besonders stilvoll ein. Zahlreiche Ehrengäste verfolgen jährlich den Einmarsch des Fahnentrupps des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ zum Beginn des Festaktes.

„General de Charge!“ Das ist das Kommando für den traditionellen Ehrensalut aller Formationen, die unter Waffen stehen! Dabei wirkt auch traditionell der Traditionsverein der Reitenden Artilleriedivision Nr. 2 mit seinem Salutgeschütz mit. Damit wird den zehntausenden Toten des Regimentes, über die sich der historische Bogen des Deutschmeister-Denkmals spannt, die Ehre erwiesen! Den krönenden Schlusspunkt des Totengedenkens bestreitet schließlich die Wiener Regimentskapelle Infanterieregiment Nr. 4. Im Pulverdampf der Salven spielt sie den Deutschmeister Regimentsmarsch von Korporal August Wilhelm Jurek!

Danach geht das wie jedes Jahr nachdenklich machende Totengedenken mit dem traditionellen Gulaschessen zu Ende.