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Bgdr i.R. Josef Herzog, seit 1986 Präsident des DeutschmeisterbundesJosef Herzog, Brigadier in Ruhe



geboren am 17. Aug. 1928 in Groß Reichenbach, Bezirk Gmünd, NÖ; verheiratet mit Lotte, geb. Fuhrmann.
Töchter: Nicole - Dr. med., Nora - Studentin.

Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten.
Absolvierung der Polizeischule in Wien, Angehöriger der Wiener Sicherheitswache von 1947 bis 1956. Ablegung der Beamtenaufstiegs- prüfung.

1956 bis 1957 Militärakademie in Linz Ebelsberg (Jahrgang E).
Mit 1. Jän. 1958 Leutnant des Österreichischen Bundesheeres, Ausmusterung zur Infanteriekampfschule.

1962 bis 1982 Heeressport- und Nahkampfschule (HSNS). Mehrmaliger dienstlicher Aufenthalt beim Special Warfare Center in den USA. Nahkampfausbildung beim Jagdkommando, Bundesheersportlehrer, Gastlehrer für Judo an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, Judo- und Nahkampfausbildung im Bundesheer (1960 bis 1968).

Von 1. Juli 1982 bis 30. Juni 1990 Kommandant des Landwehrstamm- regiments 21 "Hoch- und Deutschmeister" und damit längstführender Kommandant des legendären "Deutschmeisterregiments" im
20. Jahrhundert. Mit Übernahme des Kommandos erfolgte eine intensive Pflege der altösterreichischen Militärtradition der "Hoch- und Deutschmeister" als wesentlicher Teil der Wiener Kultur.

Seit 1948 Mitglied der Österreichischen Judo-Nationalmannschaft, langjähriger Präsident des Judolandesverbandes Wien, Mitglied im Landessportausschuss von Wien. Aufbau einer eigenen Judo-Schule.

1975 bis 1991 Präsident der Judo-Sportkommission im internationalen Militärsportrat (CISM). 1989 bis 1991 Präsident des Österreichischen Judoverbandes. Träger des 8. Dangrades, höchster Grad in Österreich.

Träger des Sportehrenzeichens der Stadt Wien, des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Silbernes und Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien, Kommandeurskreuz des Intern. Militärsportrates, Kommandeurskreuz der Ehrenlegion von Senegal.


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